Angst hat noch nie zu guten wirtschaftlichen Entscheidungen geführt. Impulsive Reaktionen, die von Besorgnis oder Verzweiflung diktiert sind, noch weniger.
Heute unter dem Druck eines vorübergehend angespannten Marktes zu 2'000 CHF zu verkaufen, obwohl dieselben Tiere in einigen Wochen deutlich mehr wert sein könnten, ist völlig irrational. Die Geschichte der Agrarmärkte zeigt, dass auf Phasen mit drastischen Preisrückgängen oft ebenso schnelle, manchmal übertriebene Korrekturen folgen, die die Preise weit über das aktuelle Niveau hinaus treiben können.
Der Viehhandel basiert in erster Linie auf Stabilität. Unsere Branche ist jedoch bereits genug unkontrollierbaren Faktoren ausgesetzt – Wetterbedingungen, Dürre, Produktionskosten –, als dass man noch übereilte Entscheidungen hinzufügen müsste, die den Wert der Herden künstlich mindern. In diesem Zusammenhang ist es legitim, sich zu fragen, wer von einem Klima der allgemeinen Panik profitieren könnte.
Die Landwirte haben kein Interesse daran, sich der Idee einer massiven Liquidation des Milchviehbestands anzuschließen. Ganz im Gegenteil. Gerade solche angespannten Zeiten bieten versierten Fachleuten die Möglichkeit, die Qualität ihrer Ställe zu verbessern, indem sie vorübergehend unterbewertete, hervorragende Kühe erwerben.
Klarheit, Geduld und Kohärenz bleiben die besten Verbündeten eines gesunden Marktes. Die Arbeit geht weiter, wie immer.
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